Das M2 setzt auf größtmögliche Zugänglichkeit für alle Gäste

Zwei Männer in einem Schwimmbad mit einem Kinder-Duschstuhl und einem Pool-Lifter für gehbehinderte Menschen

Seit der Wiedereröffnung im Juli zeigt sich das M2 Marktheidenfeld nicht nur äußerlich modernisiert, sondern auch mit einem klaren Anspruch: Barrierefreiheit ist im neuen Konzept fest verankert. Ziel ist es, ein Bad zu schaffen, das für alle Menschen offensteht – mit möglichst wenigen Hindernissen und größtmöglicher Zugänglichkeit.

Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist die bewusste Entscheidung gegen Drehkreuze oder sonstige Barrieren. Der freie Zugang in die Schwimmhalle und der Verzicht auf zeitlich begrenzte Tarife sorgen nicht nur für ein entspanntes Besuchserlebnis, sondern ermöglichen erst die konsequente Umsetzung des barrierefreien Gedankens. Gäste mit Mobilitätseinschränkungen können das M2 barrierefrei betreten, genießen und sich bewegen, ohne sich durch technische Schranken oder feste Zeitfenster eingeschränkt zu fühlen.

Ein ebenerdiger Parkplatz, ein stufenloser Eingang und breite, offene Wege sorgen dafür, dass alle Bereiche des Hauses ohne fremde Hilfe erreichbar sind. Ein Aufzug verbindet die verschiedenen Ebenen und gewährleistet so einen ungehinderten Zugang zu allen Angeboten – vom Badebereich bis zur Sauna.

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stehen zusätzlich ein moderner Pool-Lifter sowie eine höhenverstellbare Liege zur Verfügung. Ergänzend bietet das M2 diverse Rollstühle, Duschstühle und auch Kinderbuggys zum kostenfreien Ausleihen an.

„Barrierefreiheit ist für uns kein zusätzliches Angebot, sondern eine Grundhaltung“, erklärt Lukas Eckert, Marketing Manager der Marktheidenfelder Bäder GmbH. „Wir möchten, dass jeder Mensch das M2 so uneingeschränkt wie möglich erleben kann. Gleichzeitig arbeiten wir stetig daran, Barrieren weiter abzubauen und unser Angebot noch inklusiver zu gestalten.“

Die Umsetzung des barrierefreien Konzepts im M2 – Bad am Maradies wird auch von offizieller Seite sehr positiv bewertet.
Lars Beutner, Behindertenbeauftragter der Stadt Marktheidenfeld, hat das Bad im Hinblick auf seine Barrierefreiheit beraten und unterstützt und zeigt sich nun von der konsequenten Umsetzung überzeugt:

„Ich möchte mich sehr herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Herrn Suchanka, dem Management vertreten durch Frau Hügel und Herrn Eckert im Marketing bedanken. Die gemeinsame Umsetzung und Ausgestaltung der behindertengerechten Ausstattung des M2 – Bad am Maradies ist ein voller Erfolg.

Ihr Engagement, Professionalität und Menschlichkeit sind vorbildhaft für Alle, die weitere Projekte für mehr Barrierefreiheit in der Stadt Marktheidenfeld umsetzen wollen. Mein Lob und Dank richtet sich selbstverständlich an sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die täglich im M2 ihr Bestes geben“, so Beutner.

Seine Worte unterstreichen, welchen Stellenwert Barrierefreiheit heute in öffentlichen Einrichtungen haben sollte – und wie wichtig es ist, dass Menschen mit und ohne Einschränkung Freizeitangebote gleichberechtigt nutzen können.

Mit dieser konsequenten Ausrichtung zeigt das M2, dass Inklusion, Komfort und Moderne kein Widerspruch sind. Das neue Konzept steht für ein Freizeitbad, das Offenheit lebt – architektonisch, organisatorisch und menschlich – und das sich auf dem Weg zur vollständigen Barrierefreiheit stetig weiterentwickelt.